Spitzenausgleich

Spitzenausgleich nach SpaEfV

Erfüllen Sie die Kriterien für Energiesteuer- oder EEG-Rückerstattung 

Informationen zu Vergünstigungen für Strom- und Energiesteuer oder der EEG Besonderen Ausgleichregelung:

2011 verschenkte der Staat 9 Milliarden €... wie hoch war IHR Anteil? 

Wir informieren Sie über alle Anforderungen bezüglich Vergünstigungen der Strom- und Energiesteuer und der EEG Besonderen Ausgleichsregelung. Erfüllen Sie alle gesetzlichen Anforderungen, unterstützen wir Sie von der Antragsstellung bis hin zur Etablierung eines ganzheitlichen Energiemanagementsystems.


Neuregelung des Spitzenausgleichs

Die Gesetzgebung fordert zur Erreichung der Klimaziele eine Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie und Wirtschaft. Zur Umsetzung dieser Politik wurde das Energie- und Stromgesetz geändert.

Die Verordnung „Systeme zur Verbesserung der Energieeffizienz im Zusammenhang mit der Entlastung von Energie- und der Stromsteuer in Sonderfällen“, kurz Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV), wurde 2013 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie veröffentlicht und zuletzt am 31.10.2014 geändert.

Energieintensive Unternehmen haben durch die SpaEfV die Möglichkeit, neben der Strom- und Energiesteuerermäßigung weitere Steuervergünstigungen in Form des Spitzenausgleichs zu bekommen. Hierfür müssen Sie nachweislich Ihre Energieeffizienz erhöhen.

Ab dem Antragsjahr 2015 bedeutet das, dass der Spitzenausgleich nur noch dann gewährt wird, wenn Unternehmen nachweislich ein Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 oder ein Umweltmanagement nach EMAS bzw. bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ein alternatives System gemäß SpaEfV vollständig implementiert bzw. ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchgeführt haben.

 

Kosteneinsparung durch Steuerersparnis

Fristgerechte Einhaltung zukünftiger Verpflichtungen

Reduzierung der Energiekosten

Erhöhung der Energieeffizienz

Die Limón GmbH unterstützt Sie bei allen Themen rund um den Spitzenausgleich, wie die Implementierung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 oder der Durchführung eines Energieaudits nach 16247-1 bzw. des alternativen Systems.

Besondere Ausgleichsregelung

Sie sind ein Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit hohem Stromverbrauch?

Dann können Sie im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung (BesAR) beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Antrag auf Begrenzung der EEG-Umlage stellen. Diese Begrenzung erfolgt, um die Stromkosten Ihres Unternehmens zu senken und so Ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Die BesAR stellt für begünstigte Unternehmen somit eine Verringerung der EEG-Umlage, jedoch keine vollständige Freistellung, dar. Die Begrenzung erfolgt anhand der verbrauchten, umlagepflichtigen Strommengen sowie dem Verhältnis der Stromkosten zu der Bruttowertschöpfung Ihres Unternehmens.

Folgende Voraussetzungen sind von Unternehmen des produzierenden Gewerbes für eine Begrenzung der EEG-Umlage für 2016

1. Der von einem Energieversorgungsunternehmen bezogene und selbst verbrauchte Strom des Unternehmens hat im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr 1 GWh pro Abnahmestelle überstiegen.

2. Das Verhältnis der Stromkosten zur Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten ohne Leiharbeitnehmer (Stromkostenintensität) des Unternehmens hat über das jeweilige arithmetische Mittel der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahr
    a. für Unternehmen nach Liste 1 der Anlage 4 mindestens 17 % und
    b. für Unternehmen nach Liste 2 der Anlage 4 mindestens 20 % betragen.

3. Der Energieverbrauch und die Potentiale zur Verminderung des Energieverbrauches müssen zukünftig für jedes Unternehmen mittels Zertifikat gemäß DIN EN ISO 50001 oder EMAS erhoben und bewertet sein. Unternehmen mit einem Stromverbrauch von weniger als 5 GWh/a können ein alternatives System nach § 3 der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) betreiben.