Treibhausgasemissionen machen halt dank Energieeffizienzmaßnahmen

Aus dem „Energy Efficiency Market Report“ für 2017 geht hervor, dass die energiebedingten Treibhausgasemissionen nicht weiter angestiegen sind. Dank dafür gilt vor allem den weltweiten Verbesserungen bei der Energieeffizienz. Trotzdem sind wir noch lange nicht am Ziel angekommen. Wie Brigitte Zypries, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, betonte: „Am saubersten ist die Energie, die gar nicht verbraucht wird.“ Daher müssen wir unsere Energieeffizienz weiter steigern und versuchen den Verbrauch weiterhin zu reduzieren. So können wir den Treibhausgasemissionen auch künftig entgegenwirken und letztendlich kommt dies auch privaten Haushalten zugute. Laut der internationalen Energieagentur können so fast 500€ pro Kopf an Energiekosten pro Jahr eingespart werden.

Aber nicht nur die privaten Haushalte profitieren davon, sondern auch die Wirtschaft. So konnte der Energieverbrauch pro Wirtschaftseinheit im Industriebereich in den letzten 15 Jahren um fast 20% gesenkt werden. Zurückführen lässt sich das auf die rasche Expansion der Produktionskapazitäten und auf neue, effizientere Anlagen. Außerdem spielen auch standardsetzende Instrumente eine große Rolle, deren Implementierung in den letzten Jahren allerdings immer langsamer geworden ist, merkte der Exekutivdirektor der IEA, Dr. Fatih Birol, an. Daher ist es äußerst wichtig, dass die Regierungen ihre Bemühungen zur Steigerung der Effizienz noch weiter ausbauen und sich nicht auf den bisherigen Erfolgen ausruhen.

Mit dem derzeitigen Aufwärtstrend bei Investitionen in Energieeffizienz ist die größte Wachstumsrate von 24% in China zu verzeichnen. Europa bildet dabei mit 30% der globalen Investitionen immer noch die Spitze. Von diesen Investitionen wird der größte Teil weiterhin in Gebäude, Geräte und Beleuchtung gesteckt. 

Quelle: bmwi.de