Drittmengenabgrenzung Strom

nach dem EnSaG zur Sicherung von Umlageprivilegien § 62b EEG

Seit dem 21. Dezember 2018 ist das Energiesammelgesetz in Kraft. Es regelt und verschärft die Abgrenzung von Strommengen, die an Dritte weitergeleitet werden. Spätesten ab 01.01.2021 müssen die Anforderungen des § 62b Abs. 1+2 EEG erfüllt werden. So muss bereits mit der Endabrechnung 2020 dargelegt werden, wie die Anforderungen erfüllt werden. Aktuelle Übergangsvorschriften (§ 104 Abs. 10 EEG) verlieren dann ihre Gültigkeit.

Für diese Abgrenzung sind umfangreiche Kenntnisse zu den gesetzlichen Vorschriften sowie zu mobiler und stationärer Messtechnik nötig. Darüber hinaus muss eine umfangreiche Dokumentation gegenüber dem BAFA und ÜNB durchgeführt werden.

Unsere Leistungen erfüllen die Anforderungen:

Erstbewertung der Tatbestände für Drittverbrauchsmengen

Ermittlung der zulässigen Schätzungen

Messkonzept für kontinuierliche und temporäre Messungen

Aufstellung der Dokumentation gegenüber dem BAFA und ÜNB

Legal Compliance Check Energierecht

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+49 561 220 704 51

Welche Unternehmen sind betroffen?

Die Abgrenzung von Drittverbrauchsmengen nach dem EnSaG betrifft
alle Unternehmen, welche:

  • EEG-umlagefreien oder umlagereduzierten Strom aus Eigenerzeugung nutzen
  • die besondere Ausgleichsregelung in Anspruch nehmen
  • eine Begrenzung der Netzumlagen (KWK-Umlage, Offshore-Umlage, § 19-StromNEV-Umlage) haben

Verantwortlich für die fristgerechte Einhaltung der energierechtlichen Vorgaben ist das jeweilige Unternehmen.

Bei Nichterfüllung droht der Verlust der Privilegierung - auch rückwirkend!

​Der Grundsatz der Abgrenzung ist notwendig für jegliche Privilegierung. Für die Erhebung der vollen oder anteiligen EEG-Umlage muss eine mess- und eichrechtskonforme Abgrenzung zwischen dem Eigenverbrauch und dem Verbrauch durch Dritte erfolgen (§ 61h EEG 2017). Ebenfalls keine Umlageprivilegien nach KWKG, StromNEV, Offshore-Haftungsumlage etc. für weitergeleiteten Strom (Ausnahme: Bagatell-Verbräuche Dritter im Sinne von § 62a EEG). ​

Unsere Leistungen

Beratung

Beratung
durch unsere Experten

Limón Consultants und Rechtsanwälte der Energie Admin AG unterstützen Sie bei der sicheren Abgrenzung und Ermittlung Ihrer drittverbrauchten Mengen.

Konzept für Energiemessungen

Messkonzept

DIN EN ISO 50001:2018

Sie erhalten Ihr komplettes Messkonzept, um die Anforderungen zur Abgrenzung von Drittverbrauchern zu erfüllen.

Unterlagen BAFA

Professionelle Dokumentation

Sie erhalten fundierte Unterstützung bei Aufstellung Ihrer Unterlagen gegenüber dem BAFA und ÜNB.

Rechtlicher Hintergrund zur Erfassung der Drittverbraucher

Am 1. Januar 2019 trat das Energiesammelgesetz (EnSaG) in Kraft. Es enthält Änderungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) sowie des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) und weitere Vorschriften, die ursprünglich für das so genannte „100-Tage-Gesetz“ vorgesehen waren. Ein Verstoß gegen eine der zahlreichen Änderungen hat weitreichende Folgen für EEG-Privilegien (z. B. für die eigenerzeugten Strommengen einer KWK-Anlage, die selbst genutzt werden). Und das neue Gesetz beschert erheblichen Mehraufwand bei Bagatellverbräuchen.

Ein wesentlicher Teil EnSaG bezieht sich auf die messtechnische Abgrenzung von Stromeigenverbrauch und Fremdverbrauch. Geringe Strommengen, die von Dritten im eigenen Netz verbraucht werden, können zwar als sogenannte Bagatellverbräuche den eigenen Stromverbräuchen eines Letztverbrauchers oder Eigenversorgers zugeordnet werden, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen in mit einem sinnvollen und nachvollziehbaren Konzept der Datenerfassung (Dokumentationspflicht). ​
 

Ab wann muss die Erfassung der Drittverbraucher erfüllt werden?

Ab 01.01.2021 müssen die Anforderungen des § 62b Abs. 1+2 EEG zur Erfassung der Drittverbraucher erfüllt werden. Die aktuellen Übergangsvorschrift haben dann keine Gültigkeit mehr, d.h. bei der Endabrechnung von 2020 muss dargelegt werden, wie ab 01.01.2021 den Anforderungen nach § 62b Abs. 1+2 EEG genügt wird.​​

 

Was passiert wenn Drittmengen nicht abgegrenzt werden?

​Der Grundsatz der Abgrenzung ist notwendig für jegliche Privilegierung. Für die Erhebung der vollen oder anteiligen EEG-Umlage muss eine mess- und eichrechtskonforme Abgrenzung zwischen dem Eigenverbrauch und dem Verbrauch durch Dritte erfolgen (§ 61h EEG 2017). Ebenfalls keine Umlageprivilegien nach KWKG, StromNEV, Offshore-Haftungsumlage etc. für weitergeleiteten Strom (Ausnahme: Bagatell-Verbräuche Dritter im Sinne von § 62a EEG). ​

Achtung: Bei Nichterfüllung droht der Verlust der Privilegierung und damit hohe zusätzliche Kosten

Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung aus den Bereichen Energierecht, Messtechnik, Dokumentation gegenüber Behörden und unserem hohen Qualitätsanspruch.

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