Projektbeispiel: Elektrifizierte Dampferzeugung – welches Vorhaben melden Sie als Nächstes?
Projektbeispiel aus der Fördermittelpartnerschaft

Erdgas raus, Strom rein:
Mit über 50 % Förderquote.

Ein Industrieunternehmen plante die Elektrifizierung der Dampferzeugung. Ergebnis: rund 2 Mio. € Zuschuss aus dem Förderwettbewerb.

Welches Vorhaben liegt bei Ihnen gerade in der Schublade?

Vorhaben melden
Förderfähige Kosten3,5–4,5 Mio. €
Bewilligte Förderung1,8–2,3 Mio. €
Förderquoteüber 50 %
THG-Einsparung5.500–6.000 t/a
Statusbewilligt 11/2025
ProzessdampfHandlungsfeld
ElektrokesselTechnologie
Papier & VerpackungBranche
EEW-FörderwettbewerbFördergrundlage

So haben wir das Elektrifizierungs-Projekt gelöst

Ein energieintensiver Industriestandort erzeugte seinen Prozessdampf bislang überwiegend aus Erdgas. Mit entsprechend hohen Emissionen und der vollen Abhängigkeit vom Gaspreis.

01Technik

Dampferzeugung elektrifiziert

Die fossile Dampferzeugung wurde durch einen Elektrokessel im zweistelligen MW-Bereich ersetzt. Die Einbindung in Netzanschluss und Dampfschiene wurde im Vorfeld technisch durchgerechnet. Dies diente als Grundlage für die spätere Kostenabgrenzung.

02Vorprüfung

Programm gewählt und Wettbewerbsfähigkeit gerechnet

Statt eines Standardantrags fiel die Wahl auf den Förderwettbewerb. Dort entscheidet allein die Fördereffizienz in Euro je eingesparter Tonne THG. Wir haben Einsparung, förderfähige Kosten und Förderquote so austariert, dass das Vorhaben im Ranking bestehen konnte.

03Antrag

Antrag gestellt und durch das Verfahren geführt

Einsparkonzept erstellt, Antrag eingereicht, Rückfragen und Ergänzungen des Projektträgers beantwortet. Nach der Wettbewerbszulassung im Herbst 2025 folgte wenige Wochen später der Zuwendungsbescheid.

Das Ergebnis: Über die Hälfte der förderfähigen Kosten wurde bezuschusst: Rund 2 Mio. € für ein Vorhaben, das intern zuvor als reine Investitionslast galt. Jährlich entfielen damit mehrere tausend Tonnen THG-Emissionen. Die Bewilligung lag im November 2025 vor.

Wo steckt bei Ihnen das nächste Projekt?

Die Elektrifizierung der Dampferzeugung ist nur eines von vielen Handlungsfeldern. Diese Fragen helfen beim Durchgehen Ihrer Standorte.

Dampf- und Wärmeerzeugung

Erdgaskessel, Dampfschienen oder überdimensionierte Erzeuger sind klassische Kandidaten für Elektrifizierung oder Ersatz.

Wie alt ist Ihr Kesselhaus?
Abwärme aus Prozessen

Kühlprozesse, Drucklufterzeugung, Öfen oder Trockner geben laufend Wärme ab – oft ungenutzt an die Umgebung.

Wo geht bei Ihnen Wärme verloren?
Anlagen am Lebensende

Steht ohnehin ein Austausch an, lassen sich die Mehrkosten einer effizienteren Lösung häufig fördern.

Welche Ersatzinvestition steht 2027 an?
Große Dekarbonisierungs­vorhaben

Je höher die jährliche CO₂-Einsparung im Verhältnis zur Fördersumme, desto besser die Chancen im Wettbewerb.

Welches Vorhaben spart am meisten CO₂?
Maßnahmen aus dem Audit

Empfehlungen aus Energieaudit, Transformationsplan oder Energiemanagementsystem liegen häufig dokumentiert vor – und warten auf einen Business Case.

Was liegt in Ihrer Maßnahmenliste?
Projekte, die am Budget scheiterten

Vorhaben, die intern an der Amortisation gescheitert sind, rechnen sich mit Förderquote oft plötzlich doch.

Was wurde abgelehnt – und warum?

Vorhaben unverbindlich melden

Häufige Fragen

Was Kunden in der Fördermittelpartnerschaft vor einer Meldung wissen wollen.

Wie detailliert muss mein Vorhaben beschrieben sein?
Für den Einstieg genügen Handlungsfeld, grobe Investitionshöhe und ein ungefährer Zeitrahmen. Alles Weitere klären wir in der Vorprüfung gemeinsam.
Muss mein Projekt so groß sein wie dieses Beispiel?
Nein. Auch kleinere Maßnahmen werden regelmäßig gefördert – nur eben über andere Programme. Melden Sie im Zweifel, die Einordnung übernehmen wir.
Was unterscheidet den Förderwettbewerb von einem normalen Antrag?
Im Wettbewerb konkurrieren die Vorhaben über die Fördereffizienz, also den Zuschuss je eingesparter Tonne THG. Dafür sind deutlich höhere Förderquoten möglich als im Standardverfahren. Ob sich der Weg lohnt, prüfen wir in der Vorprüfung.
Können wir mehrere Vorhaben gleichzeitig melden?
Ja. Wir priorisieren dann gemeinsam nach Förderpotenzial und Zeitschiene, damit Sie nicht alles parallel vorbereiten müssen.
Was passiert nach der Meldung?
Wir prüfen Antragsberechtigung, beihilferechtliche Rahmenbedingungen und mögliche Programme und dokumentieren das Ergebnis. Erst danach entscheiden Sie über die Antragstellung.

Welches Vorhaben melden Sie uns?

Drei Schritte – der erste dauert fünf Minuten.

1
Vorhaben kurz beschreiben: Handlungsfeld, Größenordnung, Zeitraum
2
Wir prüfen Antragsberechtigung und passende Programme
3
Antragstellung durch uns – bis zur Bewilligung
Jetzt Vorhaben melden

Wichtig: Melden Sie vor der Bestellung – danach ist keine Förderung mehr möglich.

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