Projektbeispiel: Wenn der erste Weg nicht trägt – welches Vorhaben melden Sie als Nächstes?
Projektbeispiel aus der Fördermittelpartnerschaft

Einmal abgelehnt.
Trotzdem im Förderverfahren geblieben.

Ein Industrieunternehmen meldete uns die Luftaufbereitung seiner neuen Produktionsräume. Der erste Programmweg trug nicht, am Ende stand ein Antrag über eine Förderung im hohen sechsstelligen bis niedrigen siebenstelligen Bereich. Welches Vorhaben liegt bei Ihnen gerade in der Schublade?

Vorhaben melden

Eine kurze Info genügt – die Förderprüfung übernehmen wir.

Beantragte Förderung1,2–1,6 Mio. €
FörderprogrammEEW, Modul 3
Verfahrensdauerrund 2 Jahre
StatusAntrag im Verfahren
Prozessluft & KlimaHandlungsfeld
Trockenraum-KonditionierungTechnologie
Industrie & ProduktionBranche
EEWFördergrundlage

So haben wir das Trockenraum-Projekt gelöst

Ein Industrieunternehmen errichtete eine neue Fertigung mit hochsensiblen Prozessräumen. Deren Luftaufbereitung war technisch deutlich effizienter ausgelegt als üblich und damit ein klarer Förderkandidat. Der Weg dorthin war es nicht.

01Technik

Effiziente Luftkonditionierung nachvollziehbar machen

Die Räume mussten dauerhaft definierte Luftzustände halten: Taupunkt rund –40 °C, relative Feuchte etwa 0,8 %, Reinraumklasse ISO 7+. Wir haben Volumenströme, Luftkonditionen und Regelungstechnik als reinen Prozessbezug dokumentiert, nicht als allgemeine Gebäudeklimatisierung.

02Kurswechsel

Nach der Ablehnung das Programm gewechselt

Der erste Antrag lief über ein anderes Fördermodul und wurde nach langer Prüfung nicht anerkannt. Wir haben die Einordnung bis in das zuständige Gremium aus Bewilligungsbehörde, Ministerium und Gutachterorganisation vertreten und erreicht, dass der Vorgang nachträglich in ein passenderes Modul überführt werden durfte.

03Antrag

Datenbasis neu aufgebaut und fristgerecht eingereicht

Für das neue Modul mussten Kosten, Wirkplan und Nachweise vollständig neu aufbereitet werden. Der Antrag ging am letzten Tag der laufenden Frist heraus. Rückfragen der Behörde zu förderfähigen Kosten und Regelungstechnik haben wir anschließend beantwortet.

Das Ergebnis: Aus einem bereits abgelehnten Vorgang wurde ein tragfähiger Antrag mit einem Förderpotenzial von rund 1,2 bis 1,6 Mio. €. Entscheidend war nicht die Technik, denn die stand längst fest, sondern die richtige Programmwahl und die Ausdauer im Verfahren.

Wo steckt bei Ihnen das nächste Projekt?

Das Trockenraum-Beispiel ist nur eines von vielen Handlungsfeldern. Diese Fragen helfen beim Durchgehen Ihrer Standorte.

Prozessluft und Klimatisierung

Überall dort, wo Feuchte, Temperatur oder Reinheit dauerhaft geregelt werden müssen, steckt meist erheblicher Energieeinsatz – und damit Förderpotenzial.

Welche Räume regeln Sie dauerhaft?
Kälte- und Druckluftversorgung

Kältemaschinen, Kompressoren und deren Abwärme gehören zu den am häufigsten geförderten Querschnittstechnologien.

Wann wurde zuletzt nachgerüstet?
Mess-, Steuer- und Regelungstechnik

Auch die Regelung selbst ist förderfähig, wenn der Prozessbezug sauber nachgewiesen wird – oft übersehen, weil sie nur ein Teil der Gesamtinvestition ist.

Was modernisieren Sie an der Steuerung?
Neubau- und Erweiterungsvorhaben

Bei Neubauten zählen die Mehrkosten der effizienteren Lösung gegenüber einer Referenztechnologie. Je früher wir einsteigen, desto sauberer lässt sich das abgrenzen.

Was planen Sie neu zu errichten?
Maßnahmen aus dem Audit

Empfehlungen aus Energieaudit oder Energiemanagementsystem liegen häufig dokumentiert vor – und warten auf einen Business Case.

Was liegt in Ihrer Maßnahmenliste?
Abgelehnte oder vertagte Vorhaben

Eine Ablehnung ist selten das Ende. Häufig war nur das Programm nicht das passende oder die Nachweise zu dünn.

Was wurde abgelehnt – und warum?

Vorhaben unverbindlich melden

Häufige Fragen

Was Kunden in der Fördermittelpartnerschaft vor einer Meldung wissen wollen.

Wie detailliert muss mein Vorhaben beschrieben sein?
Für den Einstieg genügen Handlungsfeld, grobe Investitionshöhe und ein ungefährer Zeitrahmen. Alles Weitere klären wir in der Vorprüfung gemeinsam.
Unser letzter Antrag wurde abgelehnt – lohnt sich eine erneute Meldung?
In der Regel ja. Im beschriebenen Projekt war nicht die Maßnahme das Problem, sondern das gewählte Fördermodul. Wir prüfen, ob ein anderer Programmweg trägt.
Gibt es eine Mindestgröße für ein Projekt?
Nein. Auch kleinere Maßnahmen werden regelmäßig gefördert. Melden Sie im Zweifel – die Einordnung übernehmen wir.
Können wir mehrere Vorhaben gleichzeitig melden?
Ja. Wir priorisieren dann gemeinsam nach Förderpotenzial und Zeitschiene, damit Sie nicht alles parallel vorbereiten müssen.
Wie lange dauert so ein Verfahren?
Das hängt stark vom Programm und von der Datenlage ab. Das hier gezeigte Projekt war ein Ausnahmefall über rund zwei Jahre. Viele Vorhaben sind deutlich schneller entschieden – entscheidend ist, wie früh wir einsteigen.

Welches Vorhaben melden Sie uns?

Drei Schritte – der erste dauert fünf Minuten.

1
Vorhaben kurz beschreiben: Handlungsfeld, Größenordnung, Zeitraum
2
Wir prüfen Antragsberechtigung und passende Programme
3
Antragstellung durch uns – bis zur Bewilligung
Jetzt Vorhaben melden

Wichtig: Melden Sie vor der Bestellung – danach ist keine Förderung mehr möglich.

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