Die Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Neue Zahlen des statistischen Bundesamtes belegen dies eindrucksvoll. So betrug im Jahr 2016 der Energieverbrauch in der Industrie 4 071 Petajoule und damit 1,4 % mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen sollte man jedoch differenzierter betrachten.
Leckagen machen rund 30 % Ihrer Energieverluste aus.* Um diese überflüssigen Druckluftverbräuche zu vermeiden, ergreifen viele unserer Kunden verschiedene Einsparungsmaßnahmen.
Wettbewerbsfähigkeit steigern und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen. Energieeffizienz macht sich bezahlt, besonders für Unternehmen im Gastgewerbe. Zahlreiche Studien belegen, dass bereits geringe Investitionen viel Energiekosten einsparen.
Seit dem 3. Juli wird die Förderung von Brennstoffzellen-Heizungen für Nichtwohngebäude ausgeweitet. Diese erhalten nun auch kleine und mittlere Unternehmen, Contractoren sowie Kommunen. Darüber hinaus werden neue Impulse für innovative Gesamtkonzepte für die erneuerbare Wärme und Kälteversorgung auf Stadtteil- und Quartiersebene seit dem 1. Juli durch das neue Förderprogramm „Modellvorhaben Wärmenetze 4.0“ gesetzt.
Aufgrund EU-Beihilferechtlicher Vorgaben wurde im letzten Jahr die Energie- und Stromsteuer Transparenzverordnung (EnSTransV) veröffentlich. Sie regelt die Erklärungs- und Anzeigepflicht für Unternehmen, die eine beihilferechtlich relevante Steuerbefreiung, -Ermäßigung oder -Erstattung in Anspruch nehmen. Die genannten Vergünstigungen können erstmals ab dem 01.06.2016 in Anspruch genommen werden.
Der Startschuss ist gefallen. Im Dezember 2016 hat Staatssekretär Rainer Baake (BMWi) der C/sells Projektleitung die Förderzusage überreicht. Bereits im Februar 2015 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Förderprogramm "Schaufenster intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende" (SINTEG) gestartet. C/sells ist eines von fünf weiteren Projekten, die im Rahmen des SINTEG Programmes gefördert werden.
Die Veränderungs- und Anpassungsgeschwindigkeit im deutschen Energiebereich bleibt weiterhin hoch. Aktuell ergeben sich im Bereich der Energiemanagementsysteme Anpassungen, Änderungen und Ergänzungen, unter anderem liegt seit April 2017 nun die finale Version der DIN ISO 50006 [Titel: Energiemanagementsysteme - Messung der energiebezogenen Leistung unter Nutzung von energetischen Ausgangsbasen (EnB) und Energieleistungskennzahlen (EnPI) - Allgemeine Grundsätze und Leitlinien (ISO 50006:2014)] in deutscher Version bereit. Mit ihr, sowie den weiteren Normen ISO 50002, ISO 50003, ISO 50004 und ISO 50015 wächst die ISO-50000er-Familie mit der ISO 50001 als Kern kontinuierlich weiter.
Mit Beginn der 3. Ausschreibungsrunde beim Förderprogramm STEP up! gibt es einige interessante Neuerungen. Die Mindestfördersummen wurden gesenkt und damit der potentielle Teilnehmerkreis deutlich erweitert. Bei Einzelprojekten ist die Antragstellung bereits ab 20.000 € Fördersumme möglich (anstatt vorher 30.000 €).
2014 lag der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung in Deutschland bei etwa 16 Prozent. Ziel ist es diese Quote bis 2020 auf 25 Prozent zu erhöhen. Das schreibt das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) seit 2012 vor.
Pflicht zur messtechnischem Erfassung von entlastungsfähigen Energiemengen
Das Bundesministerium für Finanzen hat am 9. Oktober 2015 geänderte Dienstvorschriften für die Steuerentlastungstatbestände für bestimmte Prozesse und Verfahren nach § 51 EnergieStG und § 9a StromStG veröffentlicht. Über alle wichtigen Änderungen die ihr Unternehmen betreffen, informieren wir Sie auf unserem Blog.