Die Übertragungsnetzbetreiber erwarten für das Jahr 2020 einen Zubau von Erneuerbaren-Energien-Anlagen von knapp 5,6 GW. Dieser Wert liegt leicht unter dem Niveau des letzten Jahres, wegen geringer Zubau-Erwartungen im Bereich der Windenergie. Insgesamt erwarten die Übertragungsnetzbetreiber einen Gesamtzahlungsanspruch in Höhe von 33,6 Mrd. Euro. Die EEG-Umlage deckt dabei Förderkosten in Höhe von 24,6 Mrd. Euro mit prognostizierten Vermarktungserlösen an der Strombörse von rund 9 Mrd. Euro.
Die in der EEG-Umlage enthaltene Liquiditätsreserve dient als Absicherung gegen negative Kontostände und Liquiditätsrisiken. Diese entstehen durch stark sinkende Strombörsenpreise oder durch die jahreszeitlich schwankende EEG-Erzeugung. Um mögliche Risiken vorzubeugen, erhöhten die Übertragungsnetzbetreiber die Liquiditätsreserve für das Jahr 2020 um zwei Prozentpunkte.
